der nächste big player scheißt auf die privatsphäre seiner kunden: adobe
Adobe stellt Creative Suite ein
Cloud statt Suite, so lässt sich zusammenfassen was Adobe am Montagabend ankündigte: Die Creative Suite wird eingestellt, auf die aktuelle Version CS6 wird kein CS7 folgen. Stattdessen gibt es ein Abomodell.
ich kann mir nicht vorstellen, dass adobe ein so wackeliges geschäftsmodell fährt, dass man auf direkte nutzerstatistiken angewiesen ist. auch bei adobe möchte man einfach nur noch mehr kohle scheffeln.
man darf gespannt sein, was daraus wird. adobe produkte werden ja hauptsächlich von unternehmen gekauft. gerade dort ist man ja doch noch eher darauf bedacht, sich nicht permanent in die karten sehen zu lassen, wenn auch nicht aus privatsphäre- sondern aus geschäftlichen gründen. die ganzen designer, entwickler und sonstigen kreativen von morgen, die heute ihre adobe produkte an der lizenz vorbei benutzen und später in den agenturen dieser welt davon profitieren, fallen dann natürlich weg.
vielleicht ist das aber auch ganz gut so, denn möglicherweise bekommen dadurch open-source-software-projekte wie gimp oder inkscape mal wieder einen aufschwung. beide sind dieses jahr übrigens beim google summer of code dabei.