überblick über die verschiedenen kryptoverfahren: Was noch sicher ist
Probleme mit alten, schwachen Algorithmen wurden viel zu lange nicht ernst genommen. Bessere Verfahren, die längst verfügbar sind, werden nicht genutzt. Oft genug geht Kompatibilität vor Sicherheit – in teilweise fahrlässiger Art und Weise.
grundsätzlich kann man keiner der heutzutage verwendeten technologien blind vertrauen, allerdings sind auch nicht alle von vornerein schlecht.
die große mehrheit der kryptoverfahren geht davon aus, dass der rechenaufwand zu hoch ist um die verschlüsselung in vertretbarem zeitaufwand zu knacken. also muss man die schlüsselbreite nur hinreichend hoch ansetzen, um „noch“ einigermaßen sicher zu sein. bei AES eben 256 bit, PGP mit 4096, usw.
einige verfahren sind grundsätzlich unsicher, weil sie nicht offen sind und von einzelnen unternehmen bzw. von der nsa selbst entwickelt wurden, wie zum beispiel elliptische kurven, oder weil sie einfach veraltet sind, zum beispiel cypher block chaining.
und da man bereits fleißig am experimentieren mit quantencomputern ist, wird man sicher in nicht allzuferner zukunft vor weiteren verfahren warnen müssen. verschlüsselung ist eben ein katz-und-maus-spiel.